John Doyle & Mick McAuley (IRE)

John Doyle – legendärer Gitarrist, Sänger, Liedermacher, Komponist, Produzent und Koryphäe des Irish Folks - ein „Powerhouse“ des rhythmischen Gitarrenspiels, ein einzigartiger, vielseitiger, innovativer und epochaler Musiker, der bereits (Ex-)Präsident Obama live beeindruckte und Joan Baez als Musikdirektor, Gitarrist und Sänger bei ihren Tourneen begleitete.

 

 

Kaum einem Künstler dieses Genres wird mehr Respekt gezollt als John Doyle, kaum ein Musiker ist als Studiogitarrist, Songwriter oder Performer so begehrt.

Ein paar Highlights aus seinem bewegten musikalischen Leben:

 

2009, St. Patrick's Day – Performance vor dem amerikanischen (Ex-)Präsident Obama, dem gesamten US-Kongress, dem amerikanischen Ex-Vize-Präsidenten Biden und dem irischen Taoiseach Brian Cowan.

 

2010 – Grammy-Nominierung “Best Traditional World Album" für “Double Play”, Liz Carroll und John Doyle

 

2008-2010 – Tourneen mit Joan Baez als Musikdirektor, Gitarrist und Sänger

 

2014 - Gitarrist bei Mary Chapin Carpenter

Eigentlich gibt es keine irischen Musiker von Rang und Namen, mit denen John Doyle nicht auf die eine oder andere Weise musikalisch verbandelt gewesen wäre und ist….
Liz Carroll, Eileen Ivers, Karan Casey, Solas, Michael Black, Mary Black, das Trio McCusker, McGoldrick und Doyle; The Teetotalers (Martin Hayes, Kevin Crawford, John Doyle) und nun Usher's Island (Andy Irvine, Donal Lunny, Mike McGoldrick, Paddy Glackin und John Doyle), um nur einige aus der irischen Meisterszene zu nennen.

John stammt aus Dublin und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Er wurde u.a. von den bekannten englischen Folksängern Nic Jones, Martin Carthy, Richard Thompson und The Watersons, den Schotten Dick Gaughan und John Martin und den irischen Musikern Paul Brady und Al O’Donnell sowie von seinem Vater, Sean Doyle, beeinflusst. Letzterer hat ihn wahrscheinlich am meisten geprägt. Mit 16 begann er, als Profi-Gitarrist mit der Formation „Chanting House“ zu touren, die er mit Susan McKeown gründete und bei der schließlich große MusikerInnen wie Seamus Egan, Eileen Ivers und Donogh Hennessy mitwirkten. Mit Seamus Egan, John Williams, Karan Casey und Winifred Horan gründete er die Superband „Solas“, welche die irischen und keltischen Folkwelten im Sturm eroberte, was nicht zuletzt auf den einzigartigen, rhythmisch vorantreibenden Stil des Gitarristen John Doyle zurückzuführen war. Mit „Solas“ spielte er in ausverkauften Häusern auf der ganzen Welt, trat in zahlreichen Fernsehsendungen auf, erhielt drei NAIRD-Auszeichnungen und eine Grammy-Nominierung für das Debütalbum dieser legendären Band.

 

Nach seinem Austritt bei Solas tourte er mit Folkikone Joan Baez als Musikdirektor, Gitarrist und Sänger, begleitete MusikerInnen wie Mary Chapin Carpenter, Alison Brown, Tim O’Brien, Linda Thompson, Kate Rusby, Cathie Ryan, Seamus Egan, Eileen Ivers, Mick Moloney, Cathal McConnell, Karan Casey, Cherish the Ladies und zahlreiche andere mit seinem unverwechselbaren Gitarrenspiel und auch als Sänger, live und bei Studioaufnahmen. Er wirkte bei vielen Soundtracks zu Filmen mit (wie z.B. The Brothers McMullan, Soldier, PBS’s Out of Ireland) und komponierte die Filmmusik für den Film „Uncle Robert’s Footsteps“ und das Stück „Down the Flats“.
Bei den in der Szene heiß geliebten „Transatlantic Sessions“ der BBC Scotland ist er Dauergast auf der Bühne und spielt mit Berühmtheiten der Americana Folk Szene wie Jerry Douglas, Tim O’Brien, Rodney Crowell, Sara Watkins, Kathy Mattea und vielen anderen.

 

In den letzten Jahren hat John sich darauf konzentriert, Songs über die Erfahrungen irischer Emigranten zu schreiben – wie z.B. über seinen Urgroßvater auf der torpedierten S.S. Arabic in 1915, über Opfer der großen irischen Hungersnot auf den sogenannten Sargschiffen, den „Coffin Ships“ - mit Ziel „Quebec“, über die Kämpfe zwischen der Konföderation und der Union Irish in Fredericksburg, über die „Reise“ eines Iren durch den Ersten Weltkrieg. Nach den Rezensionen des von Doyle in 2012 veröffentlichen Albums „Shadow and Light“ werden seine Stücke als Klassiker in die Songbücher der irischen Folkmusik eingehen. Sein Talent als Songwriter wird als „rar“ und „exquisit“ bezeichnet.“

Website: www.johndoylemusic.com

 

Mick McAuley – Meister des Knopfakkordeons, des Melodeons, der Concertina, der Whistles und der Gitarre…, begnadeter Komponist und Songwriter, seit vielen Jahren weltweit auf Tourneen und als Studiomusiker unterwegs. Für STING spielte der in der Broadway Production „The Last Ship“ Melodeon.

 

 

Seine Musik ist zwar fest in der irischen Tradition verankert, aber er ist überzeugter Verfechter einer Bewegung, die die musikalischen Grenzen dieser traditionellen Musik durchbricht, um sie einem breiteren und vielschichtigeren Publikum in der ganzen Welt näher zu bringen. Wie John Doyle einst, ist er bereits seit langem Mitglied der irisch-amerikanischen Formation „Solas“ und hat mit dieser Band nicht nur zahlreiche Tourneen bestritten, sondern auch neun Alben aufgenommen und internationalen Ruhm erlangt. Der Boston Herald pries SOLAS als „beste traditionelle irische Band weltweit“.

 

Wie es in Irland so schön üblich ist, wuchs auch Mick in einer musikalischen Familie auf und wurde von einer Gemeinschaft älterer Musiker unterstützt und gefördert, die ihm ihre Zeit, ihr Talent und ihre Musik schenkten, um so das jahrhundertalte musikalische Erbe weiterzugeben. Als Teenager suchte er auch die Nähe zeitgenössischer SängerInnen und MusikerInnen.  Zu Beginn der neunziger Jahre spielte er in London mit Ron Kavana (Alias Band), Terry Woods (Sweeneys Men, The Pogues) und begann, mit der renommierten irischen Sängerin Niamh Parsons zu touren. Bei der neu gegründeten Band „Solas“ fand Mick in der lebhaften irischen Musikszene von New York Mitte der neunziger Jahre das ideale Gleichgewicht zwischen traditioneller und zeitgenössischer Musik. Als Gastmusiker bei Karan Casey’s Debütalbum „Songlines“ in 1997 nahm er kurz danach in den berühmten SIGMA Studios in Philadelphia das dritte Album von Solas „The Words That Remain“, mit Bela Fleck und Iris Dement als Gastmusiker, auf.  

 

Als Multiinstrumentalist hat er als Gastmusiker bei zahlreichen Aufnahmen und Aufführungen mitgewirkt, u.a. bei Patti Larkin, Paul Brennan (Clannad), Susan McKeown und Mick Hanly.

 

Sein Debüt-Soloalbum An Ocean's Breadth (Shanachie Records) wurde von der Washington Post als Bestes Keltisches Album des Jahres ausgezeichnet; im Frühjahr 2016 wurde sein lang erwartetes neues Soloalbum HIGHS AND BELLOWS veröffentlicht – eine akustische Auswahl traditioneller und originaler Instrumentalstücke und Songs.

Website: http://www.mickmcauley.com

 

 

 

In Deutschland am:

        20. Oktober 2018      reserved

22. Oktober 2018      Folkclub München
26. Oktober 2018       Dreikönigskirche, Dresden (TBC)
27. Oktober 2018       Baldauf-Villa, Marienberg
29. Oktober 2018       Nachfolge-Christi-Kirche, Bonn
31. Oktober 2018       Elmshorn
04. November 2018   Kulturverein Alte Schule, Müllenbach